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The Simpsons and American Society

The Simpsons and American Society: Life, Liberty, and the Pursuit of the Perfect Donut

Dr. Markus Hünemörder, Historiker und Studienberater am Institut für Amerikanistik an der Ludwig Maximilians Universität München beleuchtete in einem unterhaltsamen, englischen Vortrag für die Oberstufe unserer Schule die bereits 30 Jahre alte Serie unter politischen, soziologischen und landeskundlichen Gesichtspunkten.
Keiner der Schüler wird sich jetzt mehr unbedarft diese Serie ansehen können, wissen sie doch seit heute um die vier Ebenen auf denen die Zeichentrickserie Humor schafft: Oberflächlich betrachtet als Slapstick-Komödie, mit Elementen der Politik- und Gesellschaftssatire, daraus resultierend mit versteckten Anspielungen auf die (Pop)Kultur und zuletzt voller Seitenhiebe auf die US Medien und das US Fernsehen, die Simpsons selbst inklusive.
Dr. Hünemörder demonstrierte die Bedeutung von The Simpsons als „hardcore political satire“ an zahlreichen Filmbeispielen, unter anderem zur Diskussion über die Waffenvernarrtheit der Amerikaner und am Beispiel des verstörenden Eigenlebens von Donald Trumps Haarpracht.
Wem der derbe Humor der Simpsons zu weit ging, der wurde vom Referenten aufgeklärt, dass diese Serie schon seit einigen Jahren als relativ zahm gilt und durch andere animated series, wie American Dad und South Park herausgefordert wird.
Die Tatsache, dass man wissenschaftlich über Popkultur arbeiten kann, wurde von Dr. Hünemörder eindrucksvoll gezeigt und einige Schüler erkundigten sich nach dem Vortrag nach den Amerikanistikprojekten der LMU.
Um in der Philosophie Homer Simpsons zu bleiben: „English? Who needs that? I’m never going to England.”
Der Vortrag von Dr. Hünemörder wurde ermöglicht mit Unterstützung des Deutsch-Amerikanischen Institutes Nürnberg.

Andrea Walther-Gläseke, 2019-01-21 13:38:11

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