Im aktuellen Schülerpraktikum Chemie wurde es für unsere iPad-Klasse richtig spannend: Die Schülerinnen und Schüler untersuchten verschiedene Alltagsstoffe experimentell und digital zugleich. Im Mittelpunkt standen Nachweise funktioneller Gruppen – ein zentrales Thema des LehrplanPLUS Chemie.
Folgender Text ist im Rahmen des Deutschunterrichts von Leander Ernst geschrieben:
Ich, Dieter Dietersen, habe schon den Mount Everest erklommen sowie ein eigenes Sechs-Sterne-Hotel mit bloßen Händen am Rande von Dubai in nur 24 Stunden errichtet. Nicht zu schweigen davon, dass ich mit meinen Herkules-Kräften auch ein Hochhaus vor dem Einstürzen bewahrt habe. Dies, um nur einen sehr kleinen Teil meiner ruhmreichen Erfolge aufzuzählen. Wie bestimmt schon einige gehört haben, bin ich einmal ungesichert auf der Spitze des New Yorker Empire State Building gestanden. Um dazu einmal die wahre Geschichte aufzudecken, im Gegensatz zu dem, was schon in der Zeitung stand, werde ich sie nun erzählen.
Im Rahmen des Biologieunterrichts durften die beiden 9. Klassen einen besonders anschaulichen und zugleich leckeren Einblick in die Welt der Genetik gewinnen: Aus verschiedenen Gummibärchen, kleinen Marshmallows und Zahnstochern bauten die Schülerinnen und Schüler eigene DNA-Modelle, um den Aufbau der Erbinformation spielerisch nachvollziehen zu können. Mit viel Kreativität und Teamarbeit entstanden bunte Doppelhelix-Modelle, die den Lernprozess auf kreative Weise unterstützten. Nach getaner Arbeit und einer kurzen kritischen Reflexion über die Arbeit mit wissenschaftlichen Modellen folgte das Highlight: Die selbst konstruierten Modelle durften selbstverständlich vernascht werden.
Mit Hilfe des Benedictreagenzes und der Lugolschen Flüssigkeit gingen die Schüler der 11. Klasse heute auf die Jagd nach Kohlenhydraten in verschiedenen Lebensmitteln und Getränken.
Moleküle beängstigender Größe wurden im Leistungskurs Chemie der Klasse 13 hergestellt. Neben der Reaktionsgleichung haben unsere Chemiefreaks auch noch den Farbstoff praktisch hergestellt. Was kompliziert aussieht, ist manchmal gar nicht so schwer herzustellen.
Im Rahmen des Religions-, Ethik- und Geschichtsunterrichts nutzten mehrere Klassen aus Unter-, Mittel- und Oberstufe die Gelegenheit, im Foyer der Frankenhalle die Wanderausstellung „Du Jude!“ zu besuchen. Kreisjugendpflegerin Petra Schultz führte durch die Ausstellung und machte deutlich, dass Antisemitismus nicht nur ein Problem der Vergangenheit ist, sondern leider immer noch häufig im Alltag vorkommt. Denkt man beim Stichwort Judenfeindlichkeit oft zunächst an die Verbrechen des NS-Staates und Pogrome im Mittelalter, darf man nicht übersehen, wie auch heute noch antijüdische Vorurteile zu Diskriminierung und Übergriffen führen. Etwa im Zusammenhang mit dem Gaza-Konflikt, aber auch in aktuellen Verschwörungstheorien finden antisemitische Ressentiments neue Verbreitung. Frau Schultz appellierte daher an die Klassen, wachsam zu sein und sich im Alltag, ob in Chatgruppen oder direkten Gesprächen, gegen jede Form der Diskriminierung zu stellen.
Am 23.07.2025 nutzten die 7. Klassen die Möglichkeit, zusammen mit ihren Religionslehrkräften den muslimischen Gebetsraum in Naila zu besuchen und dem dortigen Imam alle möglichen Fragen zum Islam zu stellen. Man merkte sofort, dass sich die Schülerinnen und Schüler im Zuge des Religionsunterrichts intensiv mit dem Islam auseinandergesetzt hatten, denn auch nach über einer Stunde fanden die Fragen kein Ende und der Imam war sehr erfreut über das Gespräch. Am Ende gab es sogar noch halale Süßigkeiten von unseren Gastgebern und gemeinsame Erinnerungsfotos.
Im Rahmen des Biologieunterrichts in der 10. Jahrgangsstufe stand kürzlich ein ganz besonderes Unterrichtserlebnis auf dem Programm: die Präparation eines Schweineherzens. Nach der theoretischen Vorbereitung im Unterricht bot sich den Schülerinnen und Schülern nun die Gelegenheit, die zuvor besprochenen anatomischen Strukturen wie Vorhöfe, Herzkammern, Herzklappen und Gefäße direkt am Realobjekt zu erkennen und zu untersuchen.
Mit großem Interesse und erstaunlicher Sorgfalt machten sich die Jugendlichen daran, die Schweineherzen aufzuschneiden und die einzelnen Bestandteile zu identifizieren. Die praktische Arbeit ermöglichte ihnen einen lebendigen Einblick in den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Herzens, das dem Schweineherz in vielerlei Hinsicht ähnelt.
Dank mehrerer Lehrerlizenzen können Schüler mit begleitenden digitalen Unterrichtseinheiten eher "öde" Themengebiete und Kapitel im Buch durcharbeiten. Hier sehen wir Bilder aus dem Unterricht zum Thema "Namen und chemische Formeln von Stoffen" und eine KI basierte Arbeitshilfe zu einer Buchseite, die Schülern Verständnisfragen stellt. Tests werden zeigen, ob diese Möglichkeiten die Schülerleistungen verbessern.
Ernährung ist ein essenzielles Thema im Schulunterricht, das sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Anwendungen umfasst. Eine besonders gelungene Unterrichtsstunde fand kürzlich in der Klasse 10b statt, in der die Schüler nicht nur alles Wichtige über Kohlenhydrate lernten, sondern auch ihr Wissen direkt in die Praxis umsetzten – mit der Zubereitung von Pfannkuchen.
Im Rahmen des Englischunterrichts in der 12. Klasse zum Rahmenthema "Science and Technology" tauchten die Oberstufenschüler im Kurs von Herrn Brunhuber heute in die virtuelle Welt ein. Es wurde nicht nur theoretisch über Vor- und Nachteile der neuen Technologie diskutiert, sondern auch selbst einmal Erfahrungen mit einer VR-Brille auf dem Kopf gesammelt werden, was für viele neu, aber sicher auch ganz spannend war. Wer hätte gedacht, dass man auch in Naila plötzlich direkt vor dem spektakulären Horseshoe Bend (Arizona) stehen und in den Canyon blicken kann?
Am 17. Januar dieses Jahres fuhren die Schüler der sechsten Jahrgangsstufe nach der ersten Pause mit dem Bus zum Sportzentrum Eisteich nach Hof. Dort boten die Sportlehrer einen Anfängerkurs und einen Kurs für Fortgeschrittene im Schlittschuhlaufen an. Der Anfängerkurs wurde in zwei Gruppen aufgeteilt, eine Gruppe für Neulinge, geleitet von Frau Glotz, und die andere für fortgeschrittene Anfänger, geleitet von Herrn Zeilinger und Herrn Dittmar. Den Kurs der Fortgeschrittenen betreute Frau Ploß. Nach einem etwa eineinhalbstündigen Aufenthalt, der mit Spiel und Spaß verbunden war, hatten auch die Anfänger erhebliche Fortschritte im Schlittschuhlaufen gemacht.
Früher wurden Kupferkessel oft in der Küche verwendet. Dabei fiel auf, dass sich grünes Gemüse beim Kochen nicht wie gewohnt gelblich verfärbte, sondern kräftig grün blieb – oft sogar intensiver grün als zuvor. Der Grund liegt in der chemischen Reaktion zwischen Kupfer(II)-Ionen, die durch den Kontakt mit dem Kupferkessel freigesetzt werden, und dem Chlorophyll der Pflanzen.
Das Chlorophyll enthält Magnesium-Ionen im Zentrum seiner Struktur. Diese Ionen werden durch Kupfer(II)-Ionen ersetzt, wodurch ein stabilerer Kupfer-Chelatkomplex entsteht. Diese Umkomplexierung führt zu der intensiven grünen Färbung, die wir als „Kupfer-Chlorophyll“ kennen.
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