Home > Unterricht > MINT-Fächer > Jungforscher unterwegs

Jungforscher unterwegs

Vom 21.07.2018 bis 25.07.2018 fuhr der Wahlkurs „Jugend forscht“ nach München, um einen Einblick in die moderne naturwissenschaftliche Forschung zu bekommen und auch neue Ideen für Projekte zu entwickeln.
Dabei besuchten wir zum einen das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, wo wir uns über den aktuellen Stand der Kernfusionsforschung informierten. Leider konnten wir den eigentlichen Reaktor, ASDEX Upgrade, nicht wie geplant betreten, da er zurzeit auf neue Versuche vorbereitet wurde. Trotzdem gab es viel zu sehen. Der Vorgängerreaktor, der in einem kleinen Museum stand, zeigte sehr gut, wie der Nachfolger und ITER, der erste Reaktor, der mehr Energie produzieren soll als hineingesteckt wird, aufgebaut sind. Auch erfuhren wir viel über die konkurrierende Technik, die der Wendelstein 7-X Reaktor in Greifswald nutzt. Es war erstaunlich, wie viel Aufwand es erfordert, die Kernfusion der Sonne künstlich nachzubilden und wie kreativ die Forscher dabei vorgehen.
Im Mathematikmuseum IXQuadrat der LMU München bekamen wir einen Einblick in spezielle Symmetrien und durften nach einem anschaulichen Vortrag alle Exponate begutachten und am Ende auch selbst bei vielen Sachen Hand anlegen und damit herumexperimentieren.
Bei einem Praktikum im Max-Planck-Institut für Quantenoptik machten wir selbst viele Experimente und lernte viele aktuelle Anwendungen von Lasern, wie z.B. Quantenkryptographie, Datenübertragung mit Licht, Messung von sehr kleinen Entfernungen und viele mehr, kennen. Auch besuchten wir den Attosekundenlaser und ein Labor, in dem Versuche mit diesem durchgeführt werden. Es wird in diesem Labor an Grundlagenforschung zu diesem Lasertyp gearbeitet, der in Zukunft für sehr viele Anwendungen, z.B. zur Krebsdiagnose und Tumorbekämpfung , eigesetzt werden soll.
Den Abschluss der Exkursion machte das Planetarium und Besucherzentrum ESO Supernova der europäischen Südsternwarte. Anhand von eigenen Experimenten zur Infrarotspektroskopie erfuhren wir, wie man mit deren Hilfe neue Sterne entdeckt oder durch Staubwolken hindurch sehen kann. Auch ist es überraschend, dass infrarotes Licht ganz andere Eigenschaften besitzt, als man sie von sichtbarem Licht gewohnt ist. Cola und verschiedene Farbstoffe sind z.B. „durchsichtig“. Im Planetarium lernten wir unser Sonnensystem genauer kennen und sahen auch den Einfluss des Menschen auf den Nachthimmel. Den Abschluss machte eine leider viel zu kurze Führung durch das Besucherzentrum, wo wir uns besonders für Galaxien und Exoplaneten interessierten.

Stefan Wirth, 2018-08-07 13:30:11

22.11.

Elternversammlung

22.11.

Jahreshauptversammlung des Förderkreises

Mehr anzeigen ...