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Historische Exkursion nach Tschechien

Die Klassen 7b und 8b beschäftigten sich im Geschichtsunterricht diesen Schuljahres mit zwei Herren, die beide den Namen Wenzel trugen: Albrecht Wenzel von Wallenstein und Klemens Wenzel Fürst von Metternich.
Was lag also näher, als zum 350. Jahrestag des Beginns des 30jährigen Krieges eine Exkursion an den Ort zu machen, wo der bekannteste kaiserliche Feldherr, Wallenstein, sein Ende fand und sein blutdurchtränktes Nachtgewand zu bestaunen ist? Dieses fanden wir ausgestellt im Stadtmuseum von Eger, dem Pachelbel-Haus, und erfuhren, dass er durch einen Hellebardenstoß in den Magen zu Tode kam, aber bereits todkrank war, als er laut mancher Historiker „gemeuchelt“ wurde.
Nach einem Zwischenstopp im Meierhof des Schlosses Kynzvart, wo alle zum Mittagessen die böhmische Spezialität Svickova probierten und Michal aus der 7b seinen Mitschülern das einheimische Getränk Kofola näherbrachte, ging es zum Schloss selbst.
Der Besuch der Sommerresidenz von Klemens Fürst Metternich war vor allem für die Achtklässler interessant, hatten sie sich doch mehrere Stunden mit ihm beschäftigt als es um den Vormärz und die Revolution von 1848 ging.
Ein interessantes Detail hier war, dass ein Gastgeschenk an Metternich, eine exotische Pflanze namens kaukasischer Riesenbärenklau, von seinem Schlossgarten aus verwilderte und jetzt ganze Ökosysteme in Europa bedroht.
Um dem Wandertagsaspekt ebenfalls gerecht zu werden, fuhren wir anschließend ins Glatzer Moor, nahe Marienbad, um auf Holzstegen dem Lehrpfad durch eine taiga-ähnliche Landschaft zu folgen. Bären wurden leider keine gesehen, denn der letzte war bereits 1698 erschossen worden, zählte dieser Landstrich doch zu den großen Jagdgebieten in Europa.

Andrea Walther-Gläseke, 2018-11-27 18:38:29

17.12.

Elternversammlung 9. Klassen

21.12.

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